Was bringt mir die Messe? Nicht nur als Besucher stelle ich mir die Frage sondern vor allem als Austeller. Die Standkosten, die Anfahrt, die Standbetreuung, Übernachtung, etc. …Lohnt sich das? In der Zeit könnte ich doch auch was anderes machen.

Nach meinem Messewochenende in Konstanz auf dem Flair Designmarkt bleibt ein typisches Messefazit:

Fabi auf dem Flair Designmarkt

Fabi auf dem Flair Designmarkt

Das Wetter

Erster Tag auf der Messe: Schlechtes Wetter und kein Schwein kommt. Du stehst dir die Beine in den Bauch und die Zeit vergeht im Schneckentempo. Am Ende des Tages versucht einer der Aussteller/innen gern den Frust abzubauen. Andere Messeteilnehmer sollen sich an einer Beschwerdeemail beteiligen und dem Messeteam mal richtig die Meinung geigen. Wie sehr jetzt im Nachhinein das Wetter geändert werden kann, ist fraglich. Ende November kann’s halt auch mal verregnet sein.

 

Du darfst gern fragen – darüber freut sich jeder Aussteller

Dann die Frage: wie sprichst du deine Interessenten an? Wie lange lässt du sie gucken und die Ware erkunden? Sagst du „Sie“ oder „Du“? Und zack isser weg… Eines ist sicher, keiner will etwas verkaufen, sondern nur dem Kunden durch eine Beratung und Produkterklärung einen Mehrwert bieten.

 

Gegenseitig helfen

Also bleibt dir nix anderes übrig, als dich mit den anderen Austellern auszutauschen, fachzusimpeln und festzustellen, dass der eine dem anderen helfen kann. Und das ganze auch noch aus freien Stücken. Denn wir haben alle den selben Feind. Tote Hose wegen dem schlechten Wetter.

 

Bild mit viel.stil & get lazy auf dem Flair Designmarkt in Konstanz

viel.stil & get lazy auf dem Flair Designmarkt in Konstanz

Sonntag – strahlender Sonnenschein

Und dann kommt der Sonntag mit schönem Wetter. Zack! Punkt 11Uhr zur Eröffnung brennt die Hütte – Wahrscheinlich hat die Beschwerdemail vom Vortag geholfen und Petrus gnädig gestimmt ;). Nach 5 Stunden hast du als Austeller so viel erzählt, dass du deine eigenen Produkte nicht mehr kennst und dich regelmäßig verhaspelst. Aber das wünscht sich jeder. Genau wie die Kunden die kommen und sagen: „129 Euro für einen individuellen Pullover ist kein Schnäppchen, aber er ist geil!“ Egal wie hoch die Strapazen waren, genau deshalb stellst du aus. Der Kunde soll glücklich nach Hause gehen und sich möglichst lange an seinem neuen Lieblingsstück erfreuen.

 

Der Kundenkontakt zählt

Eins noch zum Schluss: Wer denkt, dass Messeausteller am Ende mit mehr Geld nach Hause gehen, der irrt! Es ist der Kundenkontakt warum du als Austeller da bist. Also beim nächsten mal keine falsche Scheu, kurz zuhören und entscheiden ob du weitere Infos möchtest. Du darfst den Aussteller gern löchern oder unterbrechen – und kaufen musst du schon dreimal nichts.

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