Wir haben euch schon einen Überblick darüber gegeben, was Nachhaltigkeit bedeutet und was wir unter Fairness verstehen – denn Get Lazy ist ein nachhaltiges und faires Label. Aber letztlich betreiben wir Handel: Wir produzieren und verkaufen gemütliche Kleidung. Was heißt nun nachhaltiger Handel und wie handelt man fair?

Eigennutz und Gemeinnutz: Die beiden Gewichte auf der Waage

baum mit krone aus fingerabdrückenWir nehmen uns unser oberstes Prinzip zu Herzen: Tu dir Gutes und tu Gutes dabei. Natürlich wollen wir durch die Produktion der Get Lazy Kleidung profitieren, das brauchen wir nicht abzustreiten. Wir möchten Gewinn machen – finanziellen Gewinn, Gewinn an Erfahrung und persönlichen Gewinn; dadurch, dass wir selbst gesteckte Ziele erreichen und Erfolge feiern können.

Vor allem ist uns wichtig, dass unser Eigennutz einen Gegenspieler hat. Ein Gegengewicht, dass sich mit uns die Waage hält. Kurz: Von unserer Kleidung sollen auch andere Menschen profitieren. Das seid zum einen natürlich ihr, denn ihr sollt mit unserer Kleidung Zeit zum Abschalten finden. Aber bis ihr unsere Kleidung in der Hand halten könnt, ist schon eine Menge passiert …

Nachhaltiger Handel – fair für alle Beteiligten

Kleidung strickt sich nicht von selbst. Die zweite Gruppe, die ein Gegengewicht auf unserer Waage darstellt, sind daher die Menschen, die an der Produktion der Get Lazy Kleidung beteiligt sind. Diese Menschen sollen von ihrer Arbeit für Get Lazy profitieren. Das bedeutet zunächst, dass wir sie angemessen entlohnen wollen. Wir nehmen dabei die Situation dieser Menschen unter die Lupe und halten direkt mit ihnen Rücksprache: Wie leben sie? Was benötigen sie? Was können wir dazu beitragen, dass es ihnen durch die Arbeit für Get Lazy besser geht? Mindestlöhne sind dabei ein erster Ansatzpunkt, an dem wir uns orientieren können, um wenigstens Mindeststandards sicherstellen zu können.

Mindestlohn allein genügt uns nicht

blumentopf mit geldWir möchten aber mehr als Mindeststandards erfüllen: Unser Ziel ist es, Entwicklungen in unseren Produktionsländern fördern. Zum Beispiel möchten wir die Bildung und Ausbildung vor Ort unterstützen und voranbringen sowie ökologisches Bewusstsein schaffen. Dafür reichen Mindestlöhne schlichtweg nicht aus. Deshalb sind wir bereit, mehr zu zahlen.
Unsere Textilproduzenten sollen durch unserer Bezahlung nicht nur ihre Kosten decken können, sondern darüber hinaus in der Lage sein, Expansionspläne verfolgen und umsetzen zu können. Mit Expansion meinen wir nicht bloß, immer größer und reicher zu werden! Nein, wir meinen die Weiterentwicklung in vielen Bereichen: Auf ökonomischer Ebene ebenso wie auf sozialer und ökologischer.
Damit das auch auf lange Sicht gelingt, setzen wir bei Get Lazy auf langfristige Zusammenarbeiten – als Sicherheit für unsere Handelspartner, die natürlich auch eine Sicherheit für uns ist.

Der Kunde als fairer Schiedsrichter

Wir stehen dazu: Get Lazy will ein Streber sein. Ein Streber unter den nachhaltigen Labels. Dabei geht es uns nicht um Konkurrenzkampf – „Wer ist das tollste Label? WIR sind das tollste Label!“ – sondern darum, mit gutem Beispiel voranzugehen. Wir machen uns viele Gedanken über Fairness und Nachhaltigkeit und bemühen uns, unsere Ziele ganzheitlich zu verfolgen. In unserem Artikel über Fairness haben wir bereits über die soziale Trillerpfeife gesprochen. Bei Get Lazy ist der Kunde der Schiedsrichter, der diese Trillerpfeife in die Hand bekommen soll. Die Idee: Wir schaffen Transparenz über unser Label und ihr seid die Schiedsrichter, die bei sozialen Regelverstößen laut pfeifen dürfen.

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