Was ist Stress?

Stress ist eine psychische und physische Reaktion des Organismus bei Lebewesen, auf äußere Reize (Stressoren) zu reagieren. Evolutionsbiologisch stellt Stress eine natürliche Antwort dar, die körperlichen Ressourcen des Lebewesens zu aktivieren und Energie bereitzustellen, um das eigene Überleben in Gefahrensituationen zu sichern.

Dass es auch positiven Stress gibt, ist uns Menschen zwar bewusst, dennoch assoziieren wir mit Stress meist etwas Negatives und Unschönes. Wenn Stress dann noch zu einer Dauerbelastung wird, kann dies dauerhafte Folgen für unseren Körper und unseren Seelenzustand haben. Zur Stressbewältigung empfiehlt es sich daher, zunächst die Art des Stresses zu bestimmen. Im Folgenden zeigen wir, welche Stressarten und Symptome es gibt.

 

Stressarten: positiver vs. negativer Stress

Frau erlebt Glücksmoment

Positiver Stress erzeugt Glücksmomente

Grundsätzlich kann man zwischen positivem Stress (Eustress) und negativem Stress (Disstress) unterscheiden. Positiver Stress ist ein Zustand, in dem der Körper auf Stressoren reagiert und Hormone oder Adrenalin ausschüttet, die ihn in einen Erregungszustand versetzen, um eine maximale Leistungsfähigkeit des Menschen zu erzeugen. Positiver Stress erzeugt besondere Glücksmomente, die Menschen oft mit Doping oder anderen Mitteln versuchen, dauerhaft zu erleben.
Negativer Stress tritt hingegen bei Überbelastung, Überforderung oder Zeitdruck auf. Im Gegensatz zu positivem Stress, der dem Körper nicht schadet und sogar gesundheitsfördernd wirken kann, schadet negativem Stress nicht nur dem körperlichen Befinden, sondern auch je nach Intensität des Stresses auch die seelische Verfassung des Menschen. Besteht der negative Stress über einen längeren Zeitraum, kann dies zu einem Burnout-Syndrom führen.

 

Akuter Stress

Sowohl positiver, als auch negativer Stress kann akut und kurzfristig auftreten. Ein Reiz von außen trifft auf den Organismus, der darauf reagiert und in Alarmbereitschaft versetzt wird. Diese Reaktion ist natürlichen Ursprungs und hat keine dauerhaften Auswirkungen zur Folge. Es können kurzzeitige Körperreaktionen auftreten, wie:

  • Schweißausbrüche
  • erhöhter Puls
  • schnelle Atmung
  • erhöhter Blutdruck und Blutzuckerspiegel
  • Erweiterung der Pupillen

Eine Behandlung von akutem Stress ist nicht notwendig. Um jedoch auszuschließen, dass akuter Stress zu einem chronischen Stress wird, sollte ein Ausgleich geschaffen werden, wie sich zu bewegen, Sport zu machen, zu meditieren oder auch Yoga zu betreiben.

 

Chronischer Stress

Während akuter Stress nicht schädlich ist, kann chronischer, über einen längeren Zeitraum andauernder Stress für ein höheres Risiko sorgen, an einer der folgenden Krankheiten zu erkranken, wie:

Chronischer Stress kann schädlich für Körper und Geist sein

Chronischer Stress kann schädlich für Körper und Geist sein

  • Herz- und Kreislauferkrankungen
  • Bluthochdruck
  • Depressionen
  • Burnout-Syndrom

Um die Ursachen ausfindig zu machen und den chronischen Dauerstress zu bekämpfen, ist eine professionelle Behandlung unerlässlich.

 

Unser Tipp zum bewussten Entspannen: Regeneration als Ritual stärken

Entspannungsrituale sind wichtig, um die Regenerationsphase nach der Arbeit einzuleiten. Sich bewusst Zeit für sich zu nehmen und das zu tun, was einem Freude bereitet, wird die Entspannungsphase nach der Arbeit einleiten. Schaffe dir eigene Rituale und halte sie jeden Tag ein – ein Buch lesen, einen Kaffee auf der Couch bewusst genießen oder eine kleine Runde um den Block laufen. Wir haben auf unserem Blog bereits 5 Tipps zum bewussten Entspannen zusammengestellt, die dir dabei helfen können.

 

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