Wir haben euch bereits gezeigt, was Stress ist und welche Stressarten es gibt. Heute stellen wir euch die verschiedenen Stresstypen vor. In der Psychologie werden verschiedene Typen unterschieden, die jeweils bestimmte Verhaltensmuster bei stressigen Situationen aufweisen. Zunächst ist zu sagen, dass die meisten Menschen nicht einem Stresstypen allein zuzuordnen sind, sondern Eigenschaften mehrerer Typen aufweisen können. Vielleicht erkennt ihr die eine oder andere Eigenschaft von euch wieder und könnt euch selbst einem Stresstypen zuweisen. Dies hilft vielen dabei, das eigene Stresslevel einzuschätzen und sich Rituale zur Stressbewältigung anzueignen.

 

Typ 1: Der Einzelkämpfer

Ein Hauptmerkmal des Einzelkämpfers ist seine sehr ehrgeizige Arbeitseinstellung. Er gibt ungern Verantwortung und Aufgaben ab und will sich stattdessen lieber selbst um alles kümmern. Der Einzelkämpfer steht ständig unter Strom und arbeitet oft bis zur völligen Erschöpfung. Bei diesem Stresstypen besteht somit die Gefahr eines Burnout-Syndroms. Aus diesem Grund ist man gut damit beraten, sich häufiger Pausen zu gönnen, Aufgaben zu delegieren, ab und zu den einen oder anderen Termin abzusagen und sich nach der Arbeit Rituale des Entspannens anzugewöhnen.

 

Typ 2: Der Ausgeglichene

Beim zweiten Stresstyp sieht es ganz anders aus: Er setzt auf Zusammenarbeit und delegiert Aufgaben an Andere. Ihn zeichnen ein großes Engagement und Leistungsorientierung im beruflichen Bereich aus, legt jedoch im Gegensatz zum Einzelkämpfer öfters Pausen ein. Alles in allem hat der Ausgeglichene seine eigene Entspannungsstrategie gefunden und sorgt regelmäßig für benötigte Ruhepausen.
Dieser Stresstyp gehört nicht zu der Gruppe, die Gefahr läuft, an den Folgen von Stress zu erkranken. Der Ausgeglichene hat bereits eine für sich passende Balance zwischen Stress und Entspannung gefunden und kann mit Stress gut umgehen.

 

Typ 3: Der Hilfsbereite

Der Hilfsbereite ist, wie der Einzelkämpfer, sehr anfällig für Stress. Er ist stets darauf bedacht, harmoniebedürftig zu agieren und jedem Menschen helfen zu wollen. Der Hilfsbereite ist entgegenkommend und kann schlecht „Nein“ sagen. Dies führt häufig dazu, dass er mehr verspricht, als er  halten kann. Darüber hinaus ist dieser Stresstyp eher introvertiert und zeigt eher selten Emotionen in der Öffentlichkeit. Bei Stress zieht sich der Hilfsbereite gerne zurück, fühlt sich angespannt, ängstlich und machtlos. Wenn die über einen längeren Zeitraum unterdrückten Emotionen, wie Wut oder Unzufriedenheit, die Stimmung drücken, kann dies im schlimmsten Fall zu einer Depression führen. Der Hilfsbereite sollte zur Vorbeugung einer Depression auch mal „Nein“ sagen und seine eigenen Bedürfnisse in den Vordergrund stellen.

 

Typ 4: Der Konservative

Der letzte Typ ist der konservative Stresstyp. Ihn bringt wenig aus der Ruhe – es sei denn, unerwartete Herausforderungen bringen seine tägliche Arbeitsroutine durcheinander. In diesem Fall fühlt er sich verunsichert und empfindet die geforderte Flexibilität als Stress. Diesem Stresstypen wird angeraten, sich mit den neuen Herausforderungen auseinanderzusetzen und sollte lernen mit der Flexibilität am Arbeitsplatz umzugehen. Auch ist es hilfreich, über die Probleme zu sprechen und Lösungen für aufkommende Probleme zu finden.

 

So kannst du Stress vermeiden

Mit Hilfe der Beschreibung der einzelnen Typen konntest du dich möglicherweise einem oder mehreren Typen zuweisen. Jetzt ist es an dir, die möglichen Stressoren herauszufinden und zu lernen, mit Stress umzugehen. Doch wie geht das?

 

Pure Regeneration in der Natur

Schaffe dir Rituale

Nach der Arbeit ist es wichtig, sich Rituale der Entspannung anzugewöhnen. Tue hierbei das, was dich glücklich macht und lass den Alltagsstress hinter dir.

Einigen hilft es, eine Runde in der Natur laufen zu gehen, sich eine Tasse Kaffee oder Tee zu gönnen oder mit einer Jogginghose auf der Couch zu relaxen. Wichtig ist, dass du die Rituale jeden Tag machst und dabei aktiv entspannst. Wir haben bereits einige Tipps zusammengestellt, wie du die Regeneration als Ritual stärkst.

 

Coole Jogginghose von Get Lazy

Coole und gemütliche Jogginghose von Get Lazy

Wechsle die Kleidung

Kleidungswechsel als Startpunkt zum Entspannen – klingt komisch? Vielleicht, aber es hilft dir, den Arbeitsalltag hinter dir zu lassen. Wechsle bewusst deine Kleidung, nachdem du nach Hause gekommen bist! Schlüpfe in unsere gemütliche Get Lazy Pants und lasse den Tag gemütlich ausklingen.

 

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