In unserem Get Lazy Blog findet ihr schon eine ausführliche Checkliste, in der wir alle unsere Ziele auflisten, die wir im Sinne der Nachhaltigkeit verfolgen. Wie genau wir all diese Ziele erreichen möchten, das mag aber noch ein bisschen schwammig sein. Wir werfen mit Namen wie fairtrade und GOTS um uns – aber was bedeutet das eigentlich? Was heißt: Get Lazy unterstützt Zertifikate? Wie läuft das ab und was habt ihr davon?

Der gute Grundstein: Unterstützung und Nutzung von Zertifikaten

Wir bei Get Lazy sind nicht die ersten, die darauf kamen, fair zu handeln und nachhaltig zu produzieren. Und das ist gut! Denn so können wir auf bereits Bestehendes zurückgreifen. Wir unterstützen unabhängige Zertifikate wie GOTS und fairtrade und zeigen so dem Kunden auf den ersten Blick: „Get Lazy legt Wert auf Nachhaltigkeit und Fairness“. Denn die Zertifikate stellen, ähnlich wie der TÜV für Kraftfahrzeuge, einen Standard sicher, auf den der Kunde vertrauen kann – und der natürlich zur Philosophie von Get Lazy passt.

GOTS für die Verwendung guter Materialien

GOTS LogoMit dem Global Organic Textile Standard (GOTS) verpflichten wir uns zur Verwendung von Rohstoffen aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA) und einer schadstofffreien Produktion unserer Kleidung. GOTS definiert umwelttechnische Anforderungen für den gesamten Produktionsweg, von der Herstellung über die Verpackung bis zum Vertrieb. Dabei setzt GOTS Grenzwerte für umweltschädliche Stoffe fest, die garantieren, dass die Herstellung der Kleidung keinen negativen Einfluss auf Umwelt und Menschen hat. Auch Kriterien für eine sozial verantwortliche Produktion sind durch GOTS vorgeschrieben.
Get Lazy nutzt das GOTS Zertifikat und stellt so die umweltfreundliche und biologische Produktion sicher. Dabei gilt: Jeder in der Produktions- und Lieferkette muss nach GOTS zertifiziert sein, damit unsere Get Lazy Pants die GOTS-Kennzeichnung bekommen.

> zur Website von GOTS

fairtrade für soziale Gerechtigkeit im Handel

Siegel für Baumwollprodukte gemäß den Fairtrade-StandardsBei fairtrade ist der Name Programm: Durch die Unterstützung des fairtrade Zertifikats stellen wir sicher, dass wir fair handeln und die Entwicklung in unseren Produktionsländern unterstützen möchten. Fairtrade Standards schreiben zum Beispiel vor, dass jeder, der an der Produktion unserer Kleidung beteiligt ist, seinen gerechten Anteil vom Umsatz bekommt. So wird unter anderem vorab ein Mindestpreis für die Baumwolle bestimmt; der orientiert sich am marktüblichen Preis, liegt oft aber auch darüber. Fairtrade unterstützt zudem auch soziale Projekte, die von den Bauern selbst ausgesucht werden können und ihnen vor Ort helfen, z.B. der Bau einer Schule.

> zur Website von fairtrade

Wie wird zertifiziert?

Um Get Lazy mit der fairtrade und der GOTS Kennzeichnung versehen zu dürfen, müssen wir den Organisationen unser Label offen legen. Sie bekommen alle Informationen über unsere Produktionsprozesse, unsere Lieferkette und über unsere Inhaltsstoffe. Ein unabhängiger Inspekteur prüft dann direkt vor Ort, ob die vorgeschriebenen Standards des Zertifikats eingehalten werden. Möglich ist auch, dass zu einem späteren Zeitpunkt erneut ein Inspekteur vorbeikommt, unangemeldet! Verheimlichungen und Greenwashing fliegen sofort auf!

fairtrade und GOTS helfen uns als Label dabei, sicherzustellen, dass die Standards auch bei unsere Lieferanten eingehalten werden; durch Besuche unserer Partner vor Ort und durch soziale Unterstützung, z.B. in Form von Wissensvermittlung. Damit das möglich ist, zahlen wir für die Unterstützung der Zertifikate Gebühren.

Darüber hinaus: Transparenz und Vertrauen schaffen

GOTS und fairtrade sind gute Ansatzpunkte für uns, um Get Lazy nachhaltig und fair gestalten zu können und auch unseren Kunden glaubwürdige und schnell ersichtliche Produktsicherheit geben zu können. Auf dieser Basis arbeiten wir dann weiter: Wir möchten die Entwicklung in unseren Produktionsländern fördern und sind daher bereit, Löhne zu zahlen, die unsere Partner langfristig unterstützen. Wir setzen außerdem auf Transparenz: Für unsere Handelspartner zum Beispiel durch klar formulierte Arbeitsverträge; für unserer Kunden zum Beispiel durch diesen Blog, in dem wir unser Label, unsere Philosophie und unser Handeln offen legen.

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